Nachdem Syrien seinen Pflichten bei der Vernichtung der Chemiewaffen der Weltgemeinschaft entgegenkam.
Nachdem die letzte Ladung von Chemiewaffen aus Syrien abtransportiert worden ist, hat der russische Außenminister das israelische Regime aufgefordert, dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) beizutreten.
Der vollständige Abtransport von Chemiewaffen aus Syrien sollte Tel Aviv motivieren, seine Massenvernichtungswaffen zu vernichten, sagte Sergej Rybakov. Gleichzeitig würdigte er die syrische Regierung für ihre Zusammenarbeit mit der Weltgemeinschaft bei der Übergabe ihrer Chemiewaffen und sagte, nun sei die Zeit dazu reif, dass auch die israelischen Regierungsvertreter dasselbe tun. Rybakov traf bei seinem zweitägigen Besuch in Syrien mit führenden syrischen Regierungsmitgliedern, unter anderem mit Präsident Baschar Assad, zusammen und führte mit ihnen Gespräche. Bei diesen Treffen sei ein weiteres Mal der Standpunkt Russlands in Sachen politischer Lösung der Syrienkrise dargelegt dargelegt und auch die Abneigung Moskaus gegen eine Fortdauer der Unterstützung von Terrorgruppen in diesem Land finanziell und mit Waffen seitens mancher Länder der Region zur Sprache gebracht worden, so Rybakov.
Krawalle in Ost-Jerusalem "Alle Palästinenser werden wegen den Tod an drei Israeliten samt bestraft"
Nach dem Tod eines Palästinenser-Jungen steht Israel unter Druck. In Ost-Jerusalem und dem Gazastreifen gab es Ausschreitungen.
Angespannt ist die Lage vor allem im Ostteil Jerusalems: Zahlreiche aufgebrachte jugendliche Palästinenser bewarfen dort die israelische Polizei nach Augenzeugenberichten mit Steinen und Feuerwerkskörpern. Gebäude und Autoreifen wurden in Brand gesetzt. Auch im Gazastreifen kam es zu anti-israelischen Protesten. Zudem wurde der Süden Israels wieder mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen.
Israel fliegt neue Angriffe
Die israelische Luftwaffe reagierte mit Einsätzen auf 15 Hamas-Ziele im Gazastreifen. Darunter seien versteckte Raketenabschusseinrichtungen und Waffenlager gewesen, wie die Armee mitteilte.
Am Mittwoch hatte eine Facebook-Gruppe in Israel Bilder gepostet, auf denen zu Vergeltungsmaßnahmen nach dem Tod dreier jüdischer Jugendlicher aufgerufen wurde. Damit solle Rache für die der palästinensischen Hamas-Bewegung zugeschriebene Entführung und Ermordung dreier jugendlicher Talmudschüler geübt werden.
Am Mittwochmorgen war nach einem mutmaßlichen Vergeltungsakt ein 16-jähriger Palästinenser aus Ost-Jerusalem tot und verbrannt aufgefunden worden. Er soll zuvor entführt worden sein. Zahlreiche Ausschreitungen zwischen israelischen Sicherheitskräften und arabischen Jugendlichen fanden daraufhin statt.
Die Ermordung des 16-jährigen Jungen aus Ostjerusalem wurde von der internationalen Gemeinschaft schärfstens verurteilt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte in New York, dass die Verantwortlichen so bald wie möglich zur Rechenschaft gezogen werden müssten.
Quelle: Abna/DW