Preis sei Allah, dem Herrn der Welten, dem Sich Erbarmenden, dem Barmherzigen, der den Menschen lehrte, was er nicht wusste. Frieden und Segen sei auf alle Propheten, insbesondere auf den besten Seiner Geschöpfe, Muhammad (s.a.a.v), Herr der Propheten und Sein aufrechter Freund, auf die Reinen und Lauteren seiner auserwählten Familie der Ahl-ul-Bayt.
Ahl-ul-Bait (die Leute des Hauses)
- Der Prohet Muhammad S.A.A.V
- Die Tochter des Prohets Fatima al Zahra (A.S)
- Imam Ali (A.S) und seine beide Söhne
- Imam Hasan (A.S)
- Imam Huseyin (A.S)
Mit "Leute des Hauses" sind zunächst die Mitglieder des Hauses des Propheten Muhammad (s.) und von Fatima (a.) gemeint, wie die berühmte Überlieferung zum Umhang [al-kisa] aussagt, die hier nur in Kurzform wiedergegeben wird:
Der Prophet nahm Ali, seine Tochter Fatima (a.) und ihre beiden Söhne Hasan (a.) und Husain (a.) unter eine Decke. Umm Salama, einer der Ehefrauen des Propheten, wollte auch mit darunter, aber der Prophet sagte: "Bleib wo du bist, du bist eine gute Frau, aber das ist meine Ahl-ul-Bait."Daher wurden die fünf auch Leute des Umhangs [ahl-ul-kisa] genannt. Im weiteren Sinne wird die Bezeichnung "Ahl-ul-Bait" auch für die neun weiteren Imame der Schia gebraucht, die alle direkte Nachkommen Imam Ali (a.) und Fatimas (a.) sind. Die Ahl-ul-Bait, also der Prophet (s.), Fatima (a.) und die Zwölf Imame, sind fehlerfrei und frei von jeglicher Art von Sünden, wie die Reinheitsvers verdeutlicht.
Propheten Muhammad (s.) sagte über seine Ahl-ul-Bait: "Eilt ihnen nicht voraus und bleibt nicht zurück, sonnst werdet ihr zugrunde gehen, und belehrt sie nicht, denn sie wissen mehr als ihr!"
Die Dynastie der Umayyadan machte es nach ihrer Machtergreifung durch Muawiya ibn Abu Sufyan zur Pflicht, die Ahl-ul-Bait in den Moscheen zu verfluchen und zu schmähen. Wer das nicht tat, lief Gefahr, getötet zu werden. Es durften auch nicht die Namen der Ahl-ul-Bait genannt werden.
Die Nachkommen der Ahl-ul-Bait väterlicherseits werden in der islamischen Welt Sayyid genannt.
(Quellen: Al-Durr al-Manthur, Al-Suyuti, 2.Bd., S.60; Al-Sawa'iq al-Muhriqa, Ibn Hadjar al-Haithami, Kap. 11, Abschnitt 1, S. 230, zitiert von Al-Tabarani, ebenfalls in Abschnitt 2, S.342; Usudul Ghaba, Ibn al-Athir, 3.Bd., S.137; Yanabi' al-Mawadda, Al-Qunduzi al-Hanafi, S.41, und S.335; Kanz al-Ummal, Al-Muttaqi al-Hindi, 1.Bd., S.168; Madjma' al-Zawa'id, Al-Haithami, 9.Bd., S.163; Abaqat al-Anwar, 1.Bd., S.184; A'alam al-Wara, S.132-133; Tadhkirat al-Khawas al-Umma, Sibt Ibn al-Djawzi al-Hanafi, S.28-33; Al-Sira al-Halabiyya, Nur ad-Din al-Halabi, 3.Bd., S.273)